Allergologie

Allergische Symptome wie Augenjucken und -tränen (=Konjunktivitis), Niesen und Fließschnupfen (=Rhinitis), akute Atemnot (=Asthma), Hautreizungen (Ekzeme), Magen-Darm-Störungen, Migräne oder Schlafstörungen treten nur auf, wenn es zum Kontakt mit den Substanzen (Allergenen) wie z.B. Pollen, Milben, Tieren kommt, gegen die man überempfindlich ist.

Am besten wäre daher, diese Allergene zu meiden. Vielen allergenen Substanzen kann man aber im täglichen Leben nicht oder nicht ganz aus dem Wege gehen. Durch eine symptomatische Behandlung wird eine Beseitigung, Linderung, Unterdrückung der allergiebedingten Beschwerden aber nur für die Dauer der Anwendung erreicht.

  • Ziel der spezifischen Immuntherapie ist es, durch regelmäßige Verabreichung der allergieauslösenden Stoffe eine körpereigene Toleranz gegenüber den Allergenen aufzubauen.
  • Diese Behandlung nimmt als einzige Methode Einfluss auf Ihr verändertes Immunsystem und setzt somit an der Ursache der Erkrankung an. Sie bewirkt eine Rückbildung/Minderung der Krankheitserscheinungen.
  • Je früher deshalb die spezifische Immuntherapie im Krankheitsverlauf eingesetzt wird, desto größer ist die Chance, Ihre Allergie ganz zu verlieren.
  • Die Behandlung wird mit speziell auf die krankmachenden Allergene abgestimmten Präparaten (in Form von Spritzen oder Tropfen) durchgeführt.
  • Behandlungsdauer: Fortlaufend mindestens 3 Jahre
  • Bis heute ist die spezifische Immuntherapie die einzige von der WHO anerkannte Heilungsmöglichkeit. In klinischen Studien konnte die Wirksamkeit eindeutig gezeigt werden.

Heilende Immunbehandlung durch spezifische Immuntherapie (PDFs)

- Merkblatt zur Insektenallergie
- Merkblatt zur Milbenallergie
- Merkblatt zur Pollenallergie
- Merkblatt zur Schimmelpilzallergie
- Merkblatt zur Tierallergie

Zuständig sind Dr. Volkmar Heltriegel und Dr. Andreas Kähne als Allergologen.